Stromanbieter wechseln: So gehts

Seit 1998 kann jeder Privathaushalt seinen Stromanbieter frei wählen. Seit der Liberalisierung des Energiemarktes nahmen Millionen Bürger die freie Wahl eines günstigen Stromanbieters in Anspruch. Jeder Verbraucher hat das Recht auf den für ihn preisgünstigsten Stromanbieter seiner Wahl.

Die Gründe für die hohe Wechselbereitschaft liegen auf der Hand: Einerseits sind die Energiekosten in den letzten Jahren stetig angestiegen, andererseits fördert die Transparenz der Stromtarife durch das Internet den Stromanbieterwechsel.

jjjjEs bietet sich an, den Strompreis am neuen Wohnort zu prüfen. Für viele Mieter ist der Wohnungswechsel eine willkommene Gelegenheit den Stromanbieter zu wechseln. 39 Prozentwechseln jährlich in Deutschland den Stromlieferanten, besagt die Umzugsstudie 2014. Damit ist die Wechselbereitschaft bei Energiekunden besonders hoch und im Vergleich wesentlich ausgeprägter als z. B. im Telekommunikationsbereich oder bei der Versorgung mit Kabelnetz-Diensten.

Bei dieser hohen Wechselquote ist allerdings zu berücksichtigen, dass es in Deutschland häufig zu Umzügen in andere Versorgungsbereiche kommt, der bisherige Energieanbieter also nicht beibehalten werden kann. Ist dieser Fall zutreffend, hat das Auswirkungen auf die Vertragslaufzeit. Umziehende sollten prüfen, ob mit einem solchen Hintergrund ein Anspruch auf Sonderkündigung besteht. Das ist immer dann gegeben, wenn Privatleute in eine Wohnung ziehen, die vom bisherigen Lieferanten nicht mit Strom oder Gas versorgt werden kann.

Worauf man bei einem Anbieterwechsel achten sollte, der durch einen Umzug initiiert ist

Einige Energieanbieter locken inzwischen mit Bonus-Angeboten im Falle eines Wechsels. So attraktiv diese Prämien auf dem ersten Blick erscheinen mögen, der Wechselwillige zahlt die Prämien letztlich über den Stromtarif. Wer also echte Strompreise vergleichen und den günstigsten Anbieter ermitteln will, der sollte seine Jahresverbrauchszahlen kennen und mit diesen aktuelle Angebote am neuen PLZ-Standort ermitteln. Schnäppchenjäger, die nach Tablets oder Amazon-Gutscheinen Ausschau halten ist zu raten, sich nicht (ausschließlich) an Bonus-Angeboten zu orientieren.

Bei einem Anbieterwechsel kann man einige Dinge falsch machen. Darauf ist als Mieter zu achten: Grundsätzlich sollte vermieden werden, die Kündigung bei bisherigen Stromanbieterselbst vorzunehmen. Das übernimmt der neue Energielieferant und gehört zum Umzugs-Servicepaket dazu. Beim Ausfüllen des Online-Formulars kommt es gelegentlich zu Schreibfehlern. Diese sind unschön, weil hierdurch Parallelverträge zustande kommen könnten. Achten Sie also auf eine korrekte Schreibweise, vor allem bei Vor- und Nachnamen sowie bei allen Adressangaben.

Wie sich ein Anbieterwechsel im Ablauf gestaltet und wie lange er dauert

Mit dem Online-Auftrag per Formular, wird der neue Stromanbieter beauftragt die Stromversorgung in der neuen Wohnung vorzunehmen. Viele Mieter haben Sorge, dass das Licht nach dem Einzug nicht brennen könnte. Diese Sorge ist unbegründet. In Deutschland gelten die Bestimmungen einer Grundversorgung per Gesetz. Wer seine Rechnungen begleicht, erhält nach dem Umzug Strom. Bis der Strom in der neuen Wohnung abgestellt werden würde, vergehen Wochen oder Monate.

Der neue Stromanbieter hat ein Interesse daran die Versorgung mit Strom oder Gas so schnell wie möglich vorzunehmen. Aus diesem Grund kann von einer typischen Reaktionszeit von 1-2 Wochen ausgegangen werden. Hat sich der neue Stromanbieter nach zwei Wochen noch nicht mit einer Auftragsbestätigung o. ä. gemeldet, sollte man die Hotline des Energieversorgerskontaktieren. Die Fristen sind also vergleichsweise kurz. Manche Checklisten geben kürzere Fristen an, doch die Erfahrung zeigt, das die Dauer rund 2 Wochen beträgt, innerhalb derer sich der neue Anbieter schriftlich meldet.

Wie man 2015 den Stromanbieter richtig wechselt

Der Wechsel ist auch am Telefon möglich. Doch schleichen sich auf diesem Weg ab und zu stromÜbertragungsfehler ein. Online finden ebenfalls Beratungen statt, im Web lassen sichVertragsdetails und Stromtarife zudem wesentlich besser vergleichen, als es via Hotline der Fall ist. Unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist teilt der Umziehende dem neuen Anbieter das Datum seines Umzugs mit. Erfahrungsgemäß nimmt der neue Vertragspartner dann alle weiteren Schritte vor. Eine einfache Art den Zählerstand nachzuweisen sind Fotografien von den Verbrauchsanzeigen des Stromzählers zum Zeitpunkt der Wohnungsübergabe (des Wunschdatums).

Der Wechsel des Anbieters ist zu jedem Zeitpunkt möglich, also selbstverständlich auch nach dem Einzug in die neue Mietwohnung und nicht wie häufig angenommen, nur zum Jahresende. Online stellt jeder Energieanbieter Formulare, Ratgeber und FAQ bereit. Der direkte Wechselauftrag per Internet ist bewährt und sinnvoll, er bietet den Vorteil der Nachweisbarkeit. Ein Pluspunkt gegenüber dem telefonischen Wechsel.

Stromanbieter wechseln vor dem Umzug

Viele von uns, die aus einer Mietwohnung ausziehen halten Ausschau nach Möglichkeiten zukünftig Kosten zu sparen. Ein Umzug ist ideal, um als Mieter Strompreise zu vergleichen und ggf. den Stromanbieter in der neuen Wohnung zu wechseln. Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass ein Wechsel noch vor dem Auszugstag empfehlenswert ist, da der neue Stromanbieter in diesem Fall alle erforderlichen Wechselformalitäten so zeitnah vornehmen kann, dass der bisherige Energieversorger im neuen Zuhause gar keine Rolle mehr spielt. Erfahrungsgemäß sollte man dem neuen Stromanbieter für die Ummeldung rund 3-4 Wochen Vorlaufzeit geben.

Dauer und Ablauf des Stromanbieter-Wechsels

Ähnlich wie beim Telekom-Umzugsservice sind 3-4 Wochen Vorlaufzeit bei einem Anbieterwechsel üblich. Die Dauer kann sich natürlich verkürzen und entgegen der Befürchtung vieler Mieter wird der Strom durch die Ummeldung in keinem Fall abgestellt. Die Stromversorgung ist also zunächst in der neuen Wohnung auf jeden Fall garantiert, auch wenn die Kündigung des alten Anbietersnoch nicht vollkommen vollzogen ist.

Auf was man allerdings beim Stromanbieter-Wechsel unbedingt achten sollte ist die Korrektheit der Vertragsdaten. Treten hier Unterschiede z. B. bei der Schreibweise des Vornamens und Nachnamens auf, kann der ansonsten so reibungslos funktionierende Wechsel des Energieanbieters Doppelverträge erzeugen. Solche Aktionen sollten also unbedingt vermieden werden. Ansonsten ist der Ablauf denkbar einfach – der neue Stromanbieter erhält alle Vertragsdaten und kümmert sich um die Kündigung und den weiteren Ablauf. Unter Berücksichtigung der vertraglichen Kündigungsfrist wird dann der Anbieterwechsel vollzogen. Kapp 40 Prozent der Personen, die im Jahr 2014 umgezogen sind entschieden sich übrigens für einen neuen Vertragspartner.  Zu unserer Top 100 Stromanbieter Liste

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Stromanbieter in Deutschland

Über 1000 Stromanbieter in Deutschland

In Deutschland kann man die Stromanbieter in folgende Gruppen unterteilen. Da wären zum einen die Billigstromanbieter oder Discounter, die mit günstigen Tarifen locken. Dann sind da a2die etablierten großen vier Stromriesen, die sich die Netze untereinander aufteilen und Millionen von Kunden versorgen. Dann gibt es die große Gruppe der kommunalen Versorgungsunternehmen oder Stadtwerke, die in der Regel die Grundversorgung übernehmen. Hinzu kommt noch die Gruppe der echten Ökostromanbieter sowie die der „unechten“ Ökostromanbieter und dann noch der ganzen Rest dazwischen.

 

Die großen 5 Anbieter beherrschen 80 % des Marktes

In Deutschland gibt es über 1000 Stromanbieter. Die großen Player sind die Stromanbieter E.ON,RWE, EnBW, Vatttenfall Europe und die EWE AG, die sich rund 80 Prozent des Gesamtmarktes aufteilen.

Knapp 800 Stadtwerke agieren auf dem Strommarkt

Neben den großen 5 Versorgern gibt es die Gruppe der Stadtwerke. Fast jede Stadt verfügt über ein sogenanntes Stadt- und Gemeindewerk. Diese werden in der Regel von Unternehmen geführt, die sich im mehrheitlichen Besitz einer oder mehrerer Kommunen befinden und im öffentlichen Auftrag diverse Grundversorgungsaufgaben für die Städte und deren Einwohner übernehmen. Dazu gehört meistens auch die Grundversorgung der Menschen vor Ort mit Strom und Gas. Eine große Zahl der Stadtwerke ist daher gleichzeitig auch lokaler oder regionaler Stromanbieter.

Billigstromanbieter und Strom – Discounter

Seit der Markliberalisierung sind zahlreiche sogenannte Billigstromanbieter entstanden, die in der Regel Kunden bundesweit mit besonders günstigen Stromtarifen locken. Es handelt sich bei denStrom – Discountern um zumeist jüngere Unternehmen, die deutlich günstigere Preise als die etablierten Anbieter anbieten. Dafür muss der Kunde in der Regel Abstriche beim Service und bei den Vertragsdetails machen. Lange Wartezeiten im Callcenter, längere Kündigungsfristen oder einmalige Bonuszahlungen sind eher Regel als Ausnahme. Hier hilft ein Blick in die Stromforen sowie Bewertungsportale. Trotzdem kann sich ein Stromanbieter Wechsel lohnen.

Zweitmarken und Mehrmarkenstrategie

Viele der großen Stromanbieter aber auch Discounter sind mit Zweitmarken im Markt vetreten. aaaa17Bei den großen Erzeugern sind das Tochterunternehmen oder Beteiligungen, die den Strom dann häufig zu deutlich günstigeren Tarifen als Ihren eigenen Grundversorgungstarifen auf dem Strommarkt anbieten.

Prominente Beispiele sind hier die Yello Strom GmbH aus Köln, die zu EnBW AG gehört und eprimo GmbH, dessen Mutter die RWE AG ist. Aber auch Billigstromanbieter treten bereits mit mehren Marken auf dem Markt auf. Die Flexstrom AG tritt mit den Marken ÖkoFlex, optimalgrün und Löwenzahn Energie auf bzw. ist an denen beteiligt. Stromio und Grünwelt Energie sowieextraenergie, HitStrom und priostom gehören ebenfalls zusammen.

 

Stromanbieter in Deutschland: Die Top 100

In der Übersicht Stromanbieter Deutschland haben wir die 100 besten Stromanbieter aufgelistet.